Unser Gut

Gut Deinzendorf blickt auf eine lange Geschichte zurück. Erste Erwähnungen reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Über Jahrhunderte hinweg wurde dieser Ort geprägt und weitergegeben.

Seit 1932 ist das Gut im Besitz unserer Familie. In dem Bewusstsein, Teil dieser Geschichte zu sein, führen wir den Hof heute mit Respekt vor der Geschichte dieses Ortes und mit Verantwortung für das, was bleibt.

Ein Hof, ein Kreislauf

Seit dem Jahr 2000 bewirtschaften wir unsere Flächen biologisch. Von Anfang an mit dem Ziel, einen möglichst geschlossenen Kreislauf am Hof zu schaffen.

Unsere Felder liefern das Futter für unsere Tiere, und unsere Tiere geben dem Boden zurück, was er braucht. Im Ackerbau verzichten wir vollständig auf Zukaufdünger. So wissen wir genau, was wir unseren Böden geben – und was sie uns schenken.

2025 haben wir diesen Weg konsequent weitergeführt und uns Demeter-zertifizieren lassen. Nicht als Neuanfang, sondern als logische Folge unseres Denkens: Der Hof als Organismus, der Kreislauf an erster Stelle.

Vom Gut fürs Gut. Tut gut.


Unsere Zucht

Aberdeen Angus

Ruhig, robust, unserem Hof entsprechend. Gefüttert wird ausschließlich hofeigenes Futter von unseren Feldern und Wiesen. So bleibt der Kreislauf zwischen Boden, Pflanze und Tier erhalten.

Im Sommer haben unsere Rinder durchgehend Zugang zur Weide. Der Stall bietet Schutz und Rückzug – offen gestaltet und auf das natürliche Verhalten der Tiere abgestimmt.

Die Kälber bleiben bei ihren Müttern, wachsen im Herdenverband auf und lernen von Anfang an Sozialverhalten, Sicherheit und Vertrauen.

Wir wollen Tiere, die in sich stimmig sind, und sind überzeugt, dass genau das später erkennbar bleibt.

Unser Fleisch

Verantwortung bis zum letzten Schritt

Vom ersten Atemzug bis zum letzten Schritt bleiben unsere Tiere in ihrer gewohnten Umgebung – ohne Transportstress, ohne Fremdbetrieb. Die Schlachtung erfolgt im hofeigenen Schlachtraum, durchgeführt von Menschen, die unsere Tiere kennen und denen sie vertraut sind.

Schön ist dieser Schritt nie. Gerade deshalb geben wir ihn nicht aus der Hand.

Nach der Schlachtung erhält das Fleisch die Zeit, die es braucht. Drei Wochen Reife sind für uns kein Zusatz, sondern Voraussetzung – denn Zartheit entsteht nicht durch Eile, sondern durch Zeit.

Was am Ende auf dem Teller liegt, ist das Ergebnis vieler bewusster Entscheidungen. Und genau darin sehen wir unseren Anspruch – Qualität mit Haltung.