Herbstliches Gulasch mit Kürbis

Diese Woche gab es bei uns Gulasch, ganz klassisch – bis auf den Kürbis. Das süßliche Aroma vom Kürbis gibt dem Gulasch nochmal einen ganz besonderen Kick und ergänzt den deftigen Eigenschmack perfekt, für mich sogar besser als das Original! Ich habe einen Speisekürbis von der Sorte „Langer von Nizza“ verwendet. Der ähnelt von Geschmack und Aussehen dem Butternuss-Kürbis, hat aufgrund seiner länglicheren Form aber noch mehr Fruchtfleisch ohne Kerne.

Beim Gulasch gilt für mich die Devise: Lieber gleich eine größere Menge kochen, denn aufgewärmt schmeckt’s sogar noch besser und man spart sich am nächsten Tag das Kochen.

Zutaten:

2 kg Schubiola-Gulaschfleisch, in großen Würfeln
2 kg Zwiebel, in Scheiben oder gehackt
0,75-1 kg Speisekürbis, gewürfelt
2 EL Schubiola-Sonnenblumenöl
1-2 EL Tomatenmark
3 EL Paprikapulver, edelsüß
1-2 EL Paprikapulver, scharf
1 Schuss Essig
1-2 EL Majoran
1-2 TL Kümmel , gemahlen
Wacholderbeeren, 2 Lorbeerbläter
Salz, Pfeffer
ev. 1 Stück altes Brot

Die Zwiebeln im Öl goldgelb anrösten (das kann schon eine halbe Stunde in Anspruch nehmen). Jetzt Tomatenmark, Paprikapulver und Kümmel unterrühren und kurz mitrösten. Mit einem Schuss Essig ablöschen und mit Wasser aufgießen. Salzen und das gewürfelte Rindfleisch sowie die restlichen Gewürze in einem Gewürzsäckchen hinzufügen.

Das Gulasch 1,5 Stunden zugedeckt köcheln lassen. Wer will kann eine Scheibe Brot mitkochen, das sorgt für eine sämigere Konsistenz. Nun das Fleisch und das Gewürzsäckchen entfernen und den Saft pürieren. Sollte dieser nicht dick genug sein, kann er noch mit in kaltem Wasser aufgelöster Stärke abgebunden werden.

Nun die Kürbiswürfel und auch das Fleisch wieder hinzufügen und eine weitere halbe Stunde dahinköcheln lassen.
Das Gulasch mit Salz, Pfeffer, Majoran und Kümmel nach Belieben abschmecken. Als Beilage passen Spätzle oder einfach Semmeln und Brot.

Viel Spaß beim Nachkochen!

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